Anton Rubenbauer 30 yılı aşkın hakimlik yaptıktan ve hakimlikten emekli olduktan sonra 2009 yılından beri Avukat olarak iş hayatını hedef ve çözüm odaklı çalışmayı kendisine benimseyen Emre Hızlı & Kollegen avukatlık bürosunda sürdürmektedir.
Ağırlıklı olarak Sosyal Hukuk dalıyla ilgilenmekte ve bu branşta hakimliği sırasında elde ettiği üstün tecrübesini müvekkillerimize sunmaktadır.
Sosyal Hukuk`un temel hedefi hukuksal ilişkilerde tarafların sosyal eşitsizliğini gidermek amacıyla zayıf olan tarafı korumak ve sosyal çerçevede somut eşitliliği sağlamaktır. Bu branşta Avukatımızın olağanüstü bilgisi tartışılmazdır.
Dar anlamda Sosyal Hukuk denildiğinde, her türlü sosyal sigortalar (emeklilik, hastalık, kaza sigortası vb.), sosyal yardımlar, emeklilik ile ilgili konular ve her türlü sosyal hizmetler anlaşılır.
Hem Büromuz ile hem de Avukatımız Anton Rubenbauer ile çalışırken kapsamlı bilgi ve tecrübe dağarcığımızdan yararlanabilirsiniz.
Ortak amacımız sizin memnuniyetiniz ve elde etmek istediğiniz sonuçlarda gereken tüm hukuki hizmeti sizlere sunmaktır..
2009`den beri
Hukuk Bürosu EMRE HIZLI & KOLLEGEN`de avukatlık görevi. Büro adresi: Kühlenbergstraße 42, 97078 Würzburg
Wir beraten Unternehmen, Freiberufler und Selbständige aller Branchen zu ihren steuerlichen Fragestellungen und begleiten sie in allen Unternehmensphasen: von der Gründung bis zur Nachfolgeregelung.
Im Rahmen der Steuerberatung erstellen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Steuerberatungsgesellschaft ETL EICHLER & KOLLEGEN GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Rechtsanwalt und Steuerberater Christian Eichler, individuelle Lösungskonzepte zur Ausschöpfung Ihrer steuerlichen Möglichkeiten und Senkung der Steuerlast.
Bei Betriebsprüfungen und in steuerstrafrechtlichen Angelegenheiten (Schätzungen, Verfahren wegen Steuerhinterziehung u.a.) erfolgt die Vertretung im Wesentlichen durch Rechtsanwalt Emre Hizli in enger Kooperation mit Herrn Rechtsanwalt und Steuerberater Christian Eichler. Hier zeigen sich die Vorteile der Synergien durch Zusammenarbeit und Bündelung der Kompetenzen, was für Betriebsprüfungen und Steuerstrafverfahren sehr von Vorteil ist. Wir verfügen hier über langjährige Erfahrungen.
In steuer- und steuerstrafrechtlichen Angelegenheiten kooperieren wir nun schon seit Mai 2012 erfolgreich mit der Steuerberatungsgesellschaft
ETL EICHLER & KOLLEGEN GMBH
vertreten durch den Geschäftsführer
Christian Eichler, Rechtsanwalt und Steuerberater.
Die Steuerberatungsgesellschaft befindet sich in Königstorgraben 7 in 90402 Nürnberg.
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RÜVEYDA ÇAKIR Geprüfte Rechtsfachwirtin |
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Auch im Bereich der Büroleitung unserer Kanzlei setzen wir auf herausragende Kompetenzen.
Bürovorsteherin ist Frau RÜVEYDA ÇAKIR, die sich im Rahmen ihrer Beschäftigung bei uns in der Kanzlei fortbilden konnte und seit 2013 zur Führung der Bezeichnung „Geprüfte Rechtsfachwirtin“ berechtigt ist. Ihre Kompetenzen: Büroleitung, Mitarbeit in den Bereichen Verkehrsrecht, Kostenrecht und Zwangsvollstreckungsrecht. Seit 2007 in unserer Kanzlei. Sprachen: Deutsch, Türkisch und Englisch.
Wir haben weitere, auch türkischsprachige Mitarbeiter im Bereich des Sekretariats.
Wir bilden gerne aus (Auszubildende zu Rechtsanwaltsfachangestellte m/w/d) und motivieren unsere Mitarbeiter zu überdurchschnittlichen Abschlüssen, um sie dann auch nach Möglichkeit zu übernehmen. Im Übrigen sind wir immer auf der Suche nach türkischsprachigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnern im Bereich des Sekretariats (Rechtsanwaltsfachangestellte, Übersetzer m/w/d). Bewerben Sie sich initiativ.
... mit Kompetenz und Weitblick
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner erbringen wir für unsere Mandanten auch Leistungen der Steuerberatung. Es geht hier im Wesentlichen um die Beratung und Vertretung bei Unternehmensbesteuerung, Steuerprüfungen, Schätzungen und Steuerstrafverfahren, vgl. Link zum Untermenüpunkt: Schwerpunkt bei der Steuerberatung.
Hier betreut Sie im Wesentlichen Rechtsanwalt EMRE HIZLI in Kooperation mit der Steuerberatungsgesellschaft ETL EICHLER & KOLLEGEN GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Rechtsanwalt und Steuerberater CHRISTIAN EICHLER, Königstorgraben 7, 90402 Nürnberg, soweit es um steuerrechtliche Mandate hier in der Region bzw. in Deutschland geht. Darüber hinaus unterhält die Kanzlei im Rahmen der deutsch-türkischen Wirtschaft auch Verbindungen zu renommierten Steuerberatern in der Türkei.
Unser Ziel ist es, Sie bestmöglich und in Kenntnis des sich ständig und schnell wandelnden Steuerrechts interdisziplinär, d.h. fachübergreifend, aber auch international vor allem im deutsch-türkischen Rechtsverkehr, mit unseren Partnern zu betreuen. Auch hier gilt:
Wir vertreten unsere Mandanten in sämtlichen außergerichtlichen und gerichtlichen Angelegenheiten. Neben Privatpersonen nehmen auch Unternehmen die zielorientierten Leistungen in Anspruch. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner verstehen wir uns als Team, so dass wir interdisziplinär eine umfassende persönliche Beratung unserer Mandanten gewährleisten können. Auch hier entwickeln wir für Sie die passenden Strategien bei intensiver Analyse der Sach- und Rechtslage. Unser Ziel lautet: schnelle und zuverlässige Lösungen, die aber vor allem wirtschaftlich sinnvoll sind.
Bei der Umsetzung steuerlicher Mandate arbeiten wir mit den gängigen Anwalts- und Steuerrechtsprogrammen.
Die Rechtsberatung gehört zum Kerngeschäft der Kanzlei. Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei erbringen für unsere Mandanten die klassischen Leistungen der Rechtsberatung. Die Beratung erfolgt in deutscher und / oder türkischer Sprache, je nach Bedarf.
Wir vertreten unsere Mandanten in sämtlichen außergerichtlichen und gerichtlichen Angelegenheiten. Neben Privatpersonen nehmen auch Unternehmen die zielorientierten Leistungen unserer Anwälte in Anspruch.
Unsere Kanzlei versteht sich als Team, so dass durch die Spezialisierung unserer Anwälte und deren Zusammenwirken eine umfassende persönliche Beratung unserer Mandanten gewährleistet ist. Wir entwickeln für Sie passende Strategien bei intensiver Analyse der Sach- und Rechtslage. Unser Ziel lautet: schnelle und zuverlässige Lösungen, die aber vor allem wirtschaftlich sinnvoll sind.
Wir sind uns unserer Verantwortung im Rahmen eines Mandats bewusst und sind stets bestrebt, die damit einhergehenden Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen ganz zu Ihrem Vorteile zu erfüllen. Wir wollen, dass Sie uns vollumfänglich vertrauen. Daher legen wir Wert darauf, dass Sie die Pflichten eines Anwalts kennen, auf die wir bei jedem Mandat im Besonderen eingehen. Diese sind insbesondere (Quelle: Beck`sches Rechtsanwaltshandbuch, 10. Auflage, Seite 1583 f.):
- Die Pflicht zur Aufklärung von Tatsachen. Wir klären alle Punkte, die im Rahmen der rechtlichen Beurteilung maßgebend sind.
- Die Pflicht zur Rechtsprüfung und –beratung. Wir prüfen den uns unterbreiteten Sachverhalt umfassend und sorgfältig mit dem Ziel, Ihre Ansprüche in jeder Richtung zu sichern.
- Die Pflicht zur Belehrung über die Prozessaussichten. Wir klären Sie über die Kostenrisiken auf und gehen für Sie den „sichersten Weg“.
- Die Pflicht zur Verschwiegenheit. Aufgrund des Vertrauensverhältnisses, das durch Erteilung des Mandats zwischen dem Mandanten und dem Anwalt / der Kanzlei zustande kommt, sind wir Anwälte verpflichtet, über alle Angelegenheiten Stillschweigen zu bewahren, die wir in Ausübung unseres Berufes erfahren.
Die wichtigsten Voraussetzungen für die Gründung einer Firma durch ausländische natürliche und juristische Personen in der Türkei
(Stand 2014)
Mit Inkrafttreten des Gesetzes Nr. 4875 vom 16.6.2003 betreffend ausländische Direktkapitalinvestitionen benötigen ausländische natürliche oder juristische Personen nicht mehr eine Genehmigung des Wirtschaftsministeriums, Generaldirektorat für Förderungen und ausländisches Kapital, auch muss nicht mehr ein Mindestbetrag von 50.000,- $ pro ausländischen Gesellschafter in die Türkei eingebracht werden. Ausländische natürliche und juristische Personen sind somit den inländischen türkischen Personen gleichgestellt, sofern in internationalen Abkommen und den besonderen gesetzlichen Bestimmungen nicht anderes vorgesehen ist, Art. 3 a Gesetz Nr. 4875.
Bis Inkrafttreten des Gesetzes Nr. 4875 konnten ausländische Personen nur eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft bzw. eine Niederlassung gründen, nun stehen alle Gesellschaftsformen zur Verfügung, allerdings sind die GmbH und die Aktiengesellschaft die üblichsten Gesellschaftsformen.
Mit Inkrafttreten des neuen Handelsgesetzes Nr. 6102 zum 01.07.2012 können nun auch eine Einmann-GmbH und eine Einmann-AG gegründet werden.
Von der ausländischen juristischen Person:
Von der ausländischen natürlichen Person und den Geschäftsführern, Verwaltungsratsmitgliedern bzw. zeichnungsberechtigen Personen:
TIAD - Erfolgreiche Vernetzung eines deutsch-türkischen Unternehmerverbandes
Vortrag des Rechtsanwalts EMRE HIZLI am 05.02.2015 im Lions Club Nürnberg auch in seiner damaligen Funktion als Vorstandsvorsitzender des TIAD (www.tiad.de)
A- Soziales Kapital und seine Bedeutung für türkischstämmige Migranten
Integration ist in aller Munde, die Zielsetzung scheint positiv und eindeutig, wir sehen aber, dass die Forderung nach mehr Integration oftmals negative Reaktionen vor allem der Zugewanderten verursacht. Gerade die Integrationsbereitschaft der Türkischstämmigen in Deutschland wird eher leichtfertig in Frage gestellt, was die Misstimmung auf deren Seite verstärkt. Es werden Versäumnisse auf Seiten der Einheimischen verkannt, jedenfalls wird den Versäumnissen das Gewicht beigemessen, das fairer Weise beizumessen wäre.
Fakt ist, dass den Türkischstämmigen im Vergleich zu den Einheimischen größtenteils der Zugang zu sozialen Netzwerken und Resourcen etwa im Sinne einer gesellschaftlichen Teilhabe allzu oft verwehrt bleibt, gleich welche Seite hierfür die Verantwortung trägt.
Nach meinem Dafürhalten - natürlich auch unter Bezugnahme auf sozialwissenschaftliche Grundlagen - können türkische Migranten weniger soziales Kaptial einsetzen als andere. Die Struktur ihrer sozialen Netzwerke verringert sogar ihre Integrationschancen. Vor diesem Hintergrund stellte ich mir selbst vor 4 Jahren die These auf, dass das soziale Kapital gerade bei den Türken an Bedeutung gewinnt, wenn eine gute Vernetzung hinzutritt. Den Türken fehlte in den letzten 50 Jahren - unabhängig von den Versäumnissen im Hinblick auf die Integrationspolitik auf deutscher Seite - vor allem die gute Vernetzung. Daher engagierte ich mich bei TIAD und übernahm dort den Vorsitz, um meine Überzeugung in die Tat umzusetzen. Ich begann 2010 zunächst ein fundiertes Netz an Kontakten und Kooperationen zu initiieren, um dann die Basis für wertvolle Aktivitäten zum Wohle der Gesamtgesellschaft in der Region zu entwickeln.
Um den mich bzw. den Vorstand des TIAD zu verstehen, bitte ich Sie, sich auch in diesem Zusammenhang an den Satz von Wilhelm von Humboldt zu erinnern, der da sagte:
Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen,
die dem Leben seinen Wert geben.
Ich habe den Satz schon mehrfach zitiert, ich werde auch nicht müde, diesen Satz immer wieder zu bringen. Eben in diesem Sinne habe ich ganz besonderen Wert darauf gelegt, gerade als Wirtschaftsverband Verbindungen mit den maßgebenden Stellen in unserer Region einzugehen, Verbindungen, die auf Kontinuität basieren. Denn Kontinuität sorgt nach meinr Auffassung für Zuverlässigkeit, Stabilität und Weitblick. Hierauf sollen sich gerade die Partner des Vereins verlassen können, wenn gemeinsame Planungen und Aktivitäten umgesetzt werden sollen. Es geht um Projekte mit lang anhaltenden, positiven Wirkungen, die die deutsch-türkische Gesellschaft betreffen, vor allem in Fragen der Kultur, Wirtschaft, ja der Integration im weitesten Sinne. Der Verein steht aktuell hinter meinen Überzeugungen, weshalb ich im folgenden auch von "wir" reden möchte.
Wir bestehen darauf, dass es nicht um reine Höflichkeiten, um einzelne Aktivitäten geht , sondern vielmehr um das Gelingen einer deutsch-türkischen Beziehung in unserer Region. Uns geht es nicht um das Bild eines isolierten, souveränen Individuums. Vielmehr ist die Spannung Individuum – Gemeinschaft im Sinne der Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundheit der Person aufzulösen, ohne dabei den Eigenwert der Person anzutasten. Die Parter des TIAD kennen diesen Satz, den ich schon oft gebracht habe, aber er ist tiefste Überzeugung ! Liebe Freunde, wir leiten daraus die Verpflichtung eines jeden Menschen ab, sich bestmöglich für die Gemeinschaft einzubringen, natürlich unter Berücksichtigung der eigenen Freiheiten und Rechte.
B- Netzwerke des TIAD
Gerade deswegen haben wir gehandelt und ich meine, wir haben heute eine Situation geschaffen, auf die wir stolz sein können, weil es auch ein Produkt der immer wieder genannten Visionen im Bereich der Integrationspolitik ist. Wir haben beachtliche Netzwerke geschaffen. Ich persönlich bin überzeugt, dass der türkischen Bevölkerung in den letzten Jahren vor allem die Netzwerke gefehlt haben. Natürlich hat es Vernetzung innerhalb der türkischen Community gegeben, der Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft hat sich aber aus meiner Sicht zu sehr im kulturellen Bereich abgespielt, zu lange wie ich meine. Begegnungen beschränkten sich zu sehr auf die Gastfreundschaft der türkischen Seite mehr im kulinarischen Sinne, dabei können wir heute so Vieles mehr bieten ! TIAD hat jedenfalls im Besonderen sehr aktiv, hier und da vielleicht auch recht offensiv, was ich aber vor dem Hintergrund der heutigen Situation der Globalisierung, des Fachkräfteproblems und des demografischen Wandels mehr als gerechtfertigt sehe, eine Vernetzung regional in der Europäischen Metropolregion, aber auch international mit wichtigen Stellen in der Türkei, denken Sie an die sog. TOBB, dem Verband vor allem der IHKs in der Türkei, herbeiführen können.
Um welche Netzwerke geht es hier vor Ort ?
1- Die wichtigste Errungenschaft: Kooperationsvereinbarung vom 10.11.2011
Mit Blick auf die Zukunft der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen in der Metropolregion Nürnberg haben wir mit mehreren Kooperationspartnern im Rahmen eines Festaktes am 10.11.2011 (vgl. dazu bei den Aktivitäten Anwerbeabkommen/Wirtschaftstag vom 10.11.2011) eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wobei das Türkische Generalkonsulat und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge am 29.02.2012 jeweils den Beitritt zur Kooperation erklärt haben. Diese Vereinbarung ist eine Initiative des TIAD und hat zum Inhalt, sich für die folgenden Ziele durch gemeinsame Projekte einzusetzen:
2- Partner / Ehrenmitgliedschaften
Kooperationspartner des Vereins sind unter anderem:
- Generalkonsulat der Türkischen Republik in Nürnberg
- Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
- Bundesagentur für Arbeit - Regionaldirektion Bayern
- Forum Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion Nürnberg
- Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken
- Industrie- und Handelskammer Bayreuth für Oberfranken
- Handwerkskammer für Mittelfranken
- Regierung von Mittelfranken
- Bezirksverband sämtlicher Sparkassen in Mittelfranken
- Bildungscampus der Stadt Nürnberg
Enge Kontakte bestehen zu zahlreichen Gemeinden in der Metropolregion Nürnberg, vor allem zu den Wirtschaftsämtern. Hier ist vor allem die Stadt Nürnberg, mit der bereits viele gemeinsame, auch wichtige Projekte und Analysen vornehmlich über das Amt für Wirtschaft realisiert wurden, zu nennen.
TIAD hat die Möglichkeit der Ehrenmitgliedschaften erst vor 2 Jahren eingeführt und zählt heute schon beachtliche Persönlichkeiten, die Ehrenmitglieder geworden sind. Ehrenmitglieder sind: Dirk von Vopelius (IHK), Prof. Dr. Ziya Aksu, Generalkonsul Asip Kaya, Prof. Dr. Elmar Forster (HWK), Heinrich Mosler (HWK), Ralf Holtzwart (BfA Region Bayern), Dr. Manfred Schmidt (BAMF), Wolfgang Eckart (BZ), Dr. Thomas Bauer (Regierung Mittelfranken)
3- Allianz pro Fachkräfte / Studentennetzwerk
Im Rahmen der sog. Allianz pro Fachkräfte, eines strategischen Bündnises zur Bündelung des Engagements von Partnern zur Fachkräftesicherung in der Metropolregion Nürnberg, haben wir uns mit einem Studierendennetzwerk eingebracht. Das Netzwerk zählt aktuell über 300 türkischstämmige Studierende in der Region, die wir über eine eigene Facebook-Seite erreichen können. Es geht um eine Initiative von TIAD, der den Studierenden, ja unseren Fachkräften der Zukunft die vorhandenen, beachtlichen Strukturen und Kontakte des Vereins zur Verfügung stellen und schon vor dem Abschluss des Studiums, spätestens aber beim Berufseinstieg und bei der Gründung der eigenen Existenz regelrecht Coaching betreiben möchte. Es geht auch um einen internationalen Austausch mit der Türkei, um nur einige Ziele zu nennen. Das Ganze ist kostenfrei für die Studierenden.
4- Gesundheitsnetzwerk und Juristennetzwerk
Gleiches haben wir im Bereich der Gesundheit und der Juristerei getan, wir haben zum einen ein deutsch-türkisches Gesundheitsnetzwerk gegründet, bei dem viele bekannte, türkischstämmige Vertreter der Heilberufe, vor allem Ärzte, zusammen gekommen sind, zum anderen ein deutsch-türkisches Juristennetzwerk geschaffen, bei dem Juristen mitwirken, die vor allem im deutsch-türkischen Rechtsbereich tätig sind. Alle genannten Netzwerke agieren in der Metropolregion Nürnberg, da wir uns zu dieser Region ausdrücklich bekennen. Wir meinen, gerade in diesem Bekenntnis unsere Stärke gefunden zu haben.
5- Internationaler Unternehmerverband
TIAD geht aber auch über die deutsch-türkische Beziehung hinaus. So haben wir eine Initiative gestartet, die sich „Internationaler Unternehmerverband in der Europäischen Metropolregion Nürnberg“ nennt. Ziel unserer Aktivitäten hier ist vor allem das Engagement für eine Gesamtgesellschaft in unserer Region, die sich zu den unterschiedlichen Herkünften der Menschen im positiven Sinne bekennt und die Internationalität, die Multikulturalität als Bereicherung, ja als die Zukunftschance sieht. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns einbringen, im wirtschaftlichen Bereich ein Netzwerk von UnternehmerInnen in der Metropolregion Nürnberg zu schaffen, das UnternehmerInnen unterschiedlicher Nationalitäten, unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt, um gemeinsam Erfahrungen auszutauschen, bei der Gründung neuer Unternehmervereine mit den vorhandenen Erfahrungen unterstützend mitzuwirken, über einzelne Ehtnien hinaus gemeinsame Veranstaltungen zu realisieren, gemeinsame Zielsetzungen für die Metropolregion aufzustellen, die Menschen im weitesten Sinne zu vereinen. Dieser Verband wird sich mit den gängigen Themen der ethnischen Ökonomie, der Internationalen Wirtschaft beschäftigen und mit vereinten Kräften besondere Akzente für die Region setzen, wobei wir auch hier gezielt auf lokales Handeln setzen. Das Motto lautet: "Netzwerke schaffen, mit vereinten Kräften in die Zukunft blicken und schreiten...", das gilt vor allem für die Fachkräftesicherung, für die Bildung und Weiterbildung der Menschen in unserer Region.
6- Deutsch-Türkischer Dialogpreis
Anlässlich des Wirtschaftstages verlieh TIAD erstmals den sog. „Deutsch-Türkischen Dialogpreis“ an Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., die sich um die deutsch-türkischen Beziehungen als herausragende Persönlichkeit im Besonderen verdient gemacht hat, gerade auch vor dem Hintergrund ihres außerordentlichen Einsatzes im Rahmen der sog. Türkisch-Deutschen Universität in Beykoz-Istanbul / Türkei. Die Laudatio hielt der Präsident des BAMF, Dr. Manfred Schmidt.
Weitere Preisträger sind:
Prof. Dr. Heinrich von Pierer, 2013
Dr. Manfred Schmidt, 2014
7- Zukunft der Netzwerke
Jetzt ist es natürlich wichtig, die Strukturen geschaffen zu haben, aber diese Netzwerke müssen mit Leben gefüllt und vielen, sinnvollen Aktivitäten bereichert werden. Wir haben bereits zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen mit unseren Partnern umgesetzt und sehen uns gemeinsam dazu berufen, unsere wirtschaftliche Zukunft gemeinsam zu gestalten. Dabei begreifen wir das Thema „Deutsch-Türkische Wirtschaft in unserer Region“ als Verpflichtung eines jeden Menschen, sich bestmöglich in diesem Feld aktiv einzubringen, um den hohen Anforderungen der demografischen Entwicklung in Deutschland unter Berücksichtigung der Integrationslage und der Wirkungen der Globalisierung gerecht zu werden. Daher sehen wir in der Vereinbarung vom 10.11.2012 eben auch vor, dass die Vereinbarung für weitere Institutionen, Einrichtungen und Verbände bzw. Vereine offen ist.
Wir brauchen in Deutschland immer mehr und dauerhaft qualifizierte Arbeit. Es geht um die Sicherung des Platzes in der Weltwirtschaft und die Sicherung des Wohlstandes. Da ist es unumgänglich, die Qualifikationspotentiale der Menschen in Deutschland, hier in der Metropolregion Nürnberg viel besser zu nutzen als bisher, gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund, deren berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse, ggf. erweitert und verfeinert durch ergänzende Bildungsmaßnahmen, eine große Chance letztlich für uns alle in Deutschland darstellen.
Hier vor Ort gilt es alle nur denkbaren Kräfte dafür zu mobilisieren, in dem so wichtigen Bereich der Bildung im weitesten Sinne Tatkraft und Umsetzungswillen an den Tag zu legen. Hierfür müssen die Multiplikatoren und Berater gewonnen und an sinnvollen Orten platziert werden. Diese müssen in der Lage sein, die Betroffenen zu erreichen, anzusprechen, diese auf dem Weg der Bildung, Weiterbildung, Nachqualifizierung und der Anerkennung von Bildungsabschlüssen kompetent, individuell und Ziel führend zu beraten.
Wir müssen die Unternehmer bzw. die Betriebe für diese Themen sensibilisieren, in deren eigenem Interesse es sein muss, den eigenen Mitarbeitern den Weg zu mehr Qualifikation aufzuzeigen.
Wir müssen natürlich vor allem die Ungelernten oder vermeintlich Unqualifizierten erreichen und sie in den genannten Bereichen sensibilisieren. Der Mensch soll mit den Qualifikationen anerkannt und respektiert werden, über die er tatsächlich verfügt. Er soll aber auch einsehen, dass seine im Ausland erworbenen Kenntnisse nicht immer dem deutschen bzw. europäischen Standard entsprechen müssen. Hier muss schleunigst die Bereitschaft entstehen, einen Bildungsabschluss nachzuholen bzw. sich nachzuqualifizieren, wenn auch unter erschwerten Bedingungen.
Stolz bin ich persönlich auf die erste Preisträgerin des Deutsch-Türkischen Dialogpreises, die maßgebend an dem sog. Paradigmenwechsel mitgewirkt hat. Es ist ein großer Gewinn für unsere Gesellschaft, die Menschen nicht nur mehr nach ihren Defiziten zu beurteilen, sondern nach ihren Potentialen. Wir haben dafür Frau Prof. Dr. Süssmuth im letzten Jahr unseren herzlichsten Dank ausgesprochen und ihr den besagten Preis verliehen, sie hat so oft mit Ihren Mitteilungen und Darstellungen aus unsere Seele gesprochen. Es ist bewundernswert, mit welchem Engagement sie sich etwa beim Projekt Deutsch-Türkische Universität in Istanbul bisher als Leiterin des Hochschulkonsortiums, ja als herausragende Managerin des Projektes, als Mentorin einer großen Idee eingebracht haben, mit welchem Einsatz Sie sich persönlich für die deutsch-türkische Beziehung gerade in diesem Bereich schon eingesetzt haben. Allein dieser Umstand war für uns Anlass genug, ihr den besagten Dialogpreis zu verleihen.
Was die Bemühungen im Bereich der Bildung in unserer Region angeht, so denke ich, dass wir da auf einem guten Weg sind. Ein jeder in der Metropolregion Nürnberg sollte erkannt haben, dass Bildung der Weg zum Erfolg ist, nicht nur wirtschaftspolitisch, sondern auch gesellschafts- und integrationspolitisch. Das gibt mir persönlich große Hoffnung für unsere Region.
TIAD blickt voller Hoffnung in die Zukunft, auch weil er heute für unsere Region aus deutsch-türkischer Sicht wieder ganz besondere Kooperationen verkünden kann. Zum einen geht es um die Kooperation mit der Türkisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer, der sog. TD-IHK aus Berlin und die Kooperation mit der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung aus Essen.
Verehrte Freunde, ich hoffe sehr, dass TIAD die aufgebauten Strukturen im Sinne eines gelebten Miteinanders auch in Zukunft nutzen kann. Vielleicht auch mit Ihrer Unterstützung.
1. Teil: Ausbildung / Berufliche Qualifizierung: Was können wir gemeinsam tun ?
2. Teil: Projekt der Kooperation zwischen den beiden Metropolregionen Nürnberg und Izmir
Rechtsanwalt Emre Hizli hat im Rahmen seiner Vorsitzendentätigkeit beim Unternehmerverband TIAD (www.tiad.de) das von ihm initiierte Konzept für Ausbildungskooperation in der Metropolregion Nürnberg, weiter für eine wirtschaftlich und rechtlich ausgerichtete Kooperation zwischen den beiden Metropolregionen Nürnberg und Izmir dargestellt und sich für die Umsetzung der Konzeptionen ausgesprochen.
Hier ein Auszug aus dem Vortrag beim 3. Deutsch-Türkischen Wirtschaftstag in der Europäischen Metropolregion Nürnberg am 22.11.2013:
1. Teil: Ausbildung / Berufliche Qualifizierung: Was können wir gemeinsam tun ?
" ... wir plädieren für einen gemeinsamen Aktionsplan der Partner der Deutsch-Türkischen Kooperation in der EMN in Sachen Bildung. In dem Aktionsplan geht es um die „Zukunft türkischstämmiger Jugendlicher durch Ausbildung“, um die Erkenntnis, dass eine solide Berufsausbildung sowohl für junge Menschen als auch für Betriebe eine wichtige Grundlage des persönlichen wie wirtschaftlichen Erfolges ist. Wir orientieren uns an einem Aktionsplan, der in Nordrhein-Westfalen bereits aufgestellt worden ist. Und dabei wollen wir vor allem folgende, sehr interessante Maßnahme in dem Aktionsplan vorsehen: Regelmäßige Sprechstunden der Berufsberatungen der jeweiligen Partner im TIAD-Center, dem Hauptsitz unseres Verbandes. Vertreter des TIAD wirken beratend und übersetzend mit. Über Vereine und Verbände der türkischen Community erreichen wir weitere Multiplikatoren, die Jugendlichen und deren Eltern.
Wir wollen mit unseren Partnern ein neues, regelmäßiges Informationsangebot zu Berufsorientierung- und Ausbildungsfragen einrichten, das den interessierten Besuchern und Besucherinnern, vor allem den türkischen Eltern („als erste Berufsberater“) in der Berufswahlphase und bei der Ausbildungssuche, offen steht. Dabei wählen wir als Beratungsstelle ganz besonders unsere Räumlichkeiten, um gewisse Hemmschwellen der Betroffenen zu überwinden. Die Sprechstunden könnten etwa 1 Mal im Quartal (je 3 Stunden) stattfinden, wobei jeder Partner einen besonderen Vertreter für die Sprechstunde zur Verfügung stellt, so dass die Herstellung des Kontakts der Interessierten auch zu den Partnern sicher gestellt ist.
Aus unserer Sicht könnte eine solche Kooperation gerade mit unseren Partnern ins Leben gerufen werden. Über die bisherigen Angebote der Partner hinaus könnten diese entsprechende, von ihnen entlohnte Berater entsenden und weitere Informationsquellen nachhaltig einsetzen, flankierend eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit leisten, um tatsächlich die betroffenen Menschen zu erreichen. Wir würden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (Türkische Presse, Kommunikation mit Verbänden, Vereinen der Türkischen Community etc.), bei der Akquisition der Jugendlichen und Eltern unser gesamtes Netzwerk zur Verfügung stellen, bei den Beratungsstunden außerdem für die notwendige Übersetzung sorgen. Zugleich könnten wir Anlaufstelle sein für die Vermittlung dieser Jugendlichen, ohne die Zuständigkeit der Agenturen für Arbeit und der anderen Partner anzutasten.
Wenn das über Jahre in intensiver Form gemacht wird, könnte dies – nämlich die fundierte, zweisprachige und zielgruppengerechte Beratung und Information – zu einer sehr wichtigen Institution in unserer Region werden. Wir, TIAD, erklären uns gerne bereit, im Rahmen eines solchen Aktionsplanes mitzuwirken und laden unsere Partner zu konkreten Gesprächen ein.
Worum geht es bei dem Aktionsplan im Einzelnen ?
Es geht um die Schaffung einer gemeinsamen Plattform der Partner der Deutsch-Türkischen Kooperation in der Europäischen Metropolregion Nürnberg für eine fundierte, zweisprachige und zielgruppengerechte Beratung und Information (Vorbild: Aktionsplan in Nordrhein-Westfalen)
Mehrere Zielgruppen und Ziele
-türkischstämmige Jugendliche – Beratung bei der Berufswahl / Ausbildungssuche / ggf. Vermittlung
-türkischstämmige Eltern – Anleitung zur Hilfe bei der Berufswahl / Ausbildungssuche
-Multiplikatoren – Vernetzung sämtlicher Multiplikatoren der Türkischen Community, um über diese an die Eltern und Kinder zu gelangen bzw. Informationen weiterzugeben (allein 110 Mitglieder des TIAD sind allesamt Multiplikatoren + über 400 weitere Mitglieder der Netzwerke, die wir gegründet haben ( Deutsch-Türkisches Studierendennetzwerk (DTSN mit allein 300 türkischstämmigen Studierenden); Deutsch-Türkisches Gesundheitsnetzwerk (DTGN); Deutsch-Türkisches Juristennetzwerk (DTJN))
-Unternehmer – Hilfe bei der Suche von Auszubildenden; Einbindung in die Beratung
-Berufsberater – Ausstattung mit zweisprachigen und zielgruppengerecht formulierten Infobroschüren zu relevanten Ausbildungsberufen in der Metropolregion Nürnberg / Informationsangebote der Berufsberater in der türkischen Community
-Schulen – Durchführung zweisprachiger Elternabende in den letzten Klassen der allgemein bildenden Schulen mit hohem Anteil an türkischstämmigen Jugendlichen – Einbindung der türkischstämmigen Studierenden aus dem Netzwerk des TIAD (DTSN – Deutsch-Türkisches Studentennetzwerk in der EMN) im Rahmen der Elternabende (Finanzierung durch TIAD + Partner)
- Partner des TIAD - Gemeinsame Informationsveranstaltungen / Foren / Messen – besondere für türkischstämmige Jugendliche und Eltern – Einrichtung einer regelmäßigen Sprechstunde bei TIAD, bei der Vertreter der Partner teilnehmen können, um für die Zielgruppe(n) ein breit gefächertes, interessantes, ja einmaliges Angebot zu machen (z.B. 1 x im Quartal für 4 Stunden; Abbau von Hemmschwellen, Barrieren etc. daher im TIAD-Center)
Weitere Punkte:
- Auszeichnung besonders ausgebildeter, türkischstämmiger Jugendlicher 1 x im Jahr
-Besondere Öffentlichkeitsarbeit der Kooperation – TIAD bringt sich ein mit allen Netzwerken und Mitgliedern; Einbindung der türkischen Presse und Medien
-Veranstaltungen in der Schule – Präsentieren besonderer Vorbilder
-Veranstaltungen in anderen Verbänden, Vereinen etc., vermittelt durch TIAD
2. Teil: Projekt der Kooperation zwischen den beiden Metropolregionen Nürnberg und Izmir
"...Sie werden im 2. Teil des Wirtschaftstages herausragende Redner und Teilnehmer der Diskussionsrunde hören. Sie werden merken, dass sich hier wirklich 2 herausragende Regionen begegnen und sich Gedanken machen über weitergehende Verbindungen, gleich welcher Art. Wir, TIAD, sehen es als unsere Aufgabe, Chancen und Entwicklungen in der Türkei, vor allem solche wirtschaftlicher Art, aufzuzeigen, für Begegnungen, Kontakte zu sorgen und im Rahmen einer etwaigen Kooperation zu vermitteln, um unserer Brückenfunktion gerecht zu werden. Wir sind hier und da vielleicht fordernd, greifen aber unter keinen Umständen in Zuständigkeiten anderer ein. Wir sehen uns bei der Idee einer Regionalpartnerschaft der beiden Großräume Nürnberg allenfalls als treibende Kraft, an 1. Stelle steht aber gerade das, was auch die Metropolregion Nürnberg selbst kennzeichnet, und zwar die freiwillige Kooperationskultur ! Auf dieser Grundlage ist unser Vorstoß zu sehen, der seit September 2012 geplant wird. Warum September 2012: Eine tolle Delegation aus Izmir wurde im Bayerischen Wirtschaftsministerium empfangen, die Hinweise der Referenten zur Situation in der Region Izmir haben mich persönlich sehr beeindruckt. Ich hatte bereits im Rahmen des Empfangs die Gelegenheit für unsere Region zu plädieren, was die Herren aus Izmir scheinbar beeindruckt hatte. Liebe Frau Generalkonsulin Häberle, Sie haben den Empfang mit Ihren Mitarbeitern im Wesentlichen organisiert, Sie können dazu ja kurz in Ihrem Vortrag referieren. Bei dieser Gelegenheit will ich im Übrigen Ihnen persönlich meinen herzlichsten Dank im Namen des TIAD aussprechen, denn Sie haben sich im Rahmen der deutsch-türkischen Beziehungen wirklich als herausragende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens mit großartigen Projekten eingebracht, wofür Ihnen unsere höchste Anerkennung gebührt, Frau Generalkonsulin. Wir haben diese Anerkennung auf Seite 22 der Zeitschrift zum Ausdruck gebracht.
Meine sehr geehrten Damen und Herren: Weitere Recherchearbeit hat schlicht zu der Erkenntnis geführt, dass für uns die „Metropolregion Izmir“ ein idealer Partner für die Metropolregion Nürnberg sein könnte.
Ausgangslage ist zudem ein Arbeitspapier des Initiativkreises Europäische Metropolregionen in Deutschland aus dem Jahre 2006, in dem Internationalität als die Zukunftschance der Regionen ausgewiesen wird.
Denn, ich zitiere, die deutschen Metropolregionen sind in vielfacher Weise durch Internationalisierung geprägt.Sie sind seit Jahrzehnten Einwanderungsregionen und zudem aufgrund der Exportstärkeder deutschen Wirtschaft international vernetzt. Eine internationale Bevölkerung undweltweite Handelsbeziehungen sind die zentralen, aber bei weitem nicht die einzigen Facettender Internationalität der Metropolregionen. Zuwanderung hat die Metropolregionen nichtnur vielfältiger gemacht, sondern auch gestärkt. Wir sind überzeugt, dass diese Bereicherung,die eine Region durch die Internationalität und Interkulturalität in allen Lebensbereichenvon der Wirtschaft über das Kulturleben bis hin zur Alltagskultur erfährt, bereits heute ein wichtiger Standortfaktor ist und künftig im zunehmenden Wettbewerb weiter an Bedeutunggewinnen wird. Es kommt darauf an, was wir daraus machen.Internationalität ist ein standortprägendes Merkmal, welches als Querschnittsfeld bei der Entwicklung und Umsetzung regionalpolitischer Strategien mitgedacht werden sollte.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, alles das zeigt, dass wir die Internationalität der Bevölkerung nicht nur aus intergrationspolitischer Perspektive betrachten sollten, sondern auch aus der Persepktive der Standortprofilierung. Das ändert nichts daran, dass die Integration unterschiedlicher Kultur- und Sprachgruppen wichtig ist, besonders für Regionen mit einem hohen Anteil an Einwohnern mit Migrationshintergrund.
Wir befinden uns mitten im internationalen Wettbewerb der Regionen ! Für ausländische Fachkräfte und Studenten, für ausländische Unternehmer müssen die Metropolregionen attraktiv gemacht werden, um einen Zuzug zu fördern. Kulturelle Vielfalt und Offenheit sollen dabei wichtige Faktoren sein. Die Internationalität soll aus unserer Sicht zu einer Säule des Standortmarketings der Europäischen Metropolregionen in Deutschland sein.
Warum sage ich das alles ? Die Metropolregion Nürnberg ist längst international vernetzt, nimmt längst die Menschen in der Region mit, wir meinen, dass dies als besonderes Aushängeschild auch öffentlich kundgemacht werden muss, wir wollen Botschafter dieser Message sein, mit Herz und Seele Metropolitaner dieser Region sein !
Daher bringen wir uns mit einer Idee der Regionalpartnerschaft mit der Metropolregion Izmir ein, um diesen Gedanken zu stützen. Wir stellen Ihnen dabei nicht irgendeine Region in der Türkei vor, sondern die beste, für unsere Region am besten geeignete Region Izmir, einer weltoffenen, aufstrebenden Region mit zahlreichen Zukunftschancen, die in Bezug auf die einzelnen Cluster auch für uns sehr stark von Interesse sind.
Im Einzelnen: (es wird eine Powerpointpräsentation ausgeführt: vgl. dazu den Link WARUM DIE REGION IZMIR) ."
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